Zweirad ohne Motor

In einem Verein, der sich dem motorisierten Dreirad gewidmet hat, in dem es sich um PS und Drehzahlen dreht und das höchste Glück ein sauber laufender lauter Motor ist, ist der Verzicht auf all das natürlich schwer. Trotzdem fanden sich an einem sonnigen Septemberwochenende viele Russentreiber und Freunde schon am frühen Morgen an der Russenschmiede in Scharfenstein ein, um mal ohne ohne Motor und nur mit zwei Rädern das Erzgebirge zu erkunden. Ganz ohne Dnepr ging es dann aber doch nicht.

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Fetti beim Verladen der Räder

Radtour war angesagt und als erstes wurden die Räder auf Anhänger verladen, diese, wie sollte es auch anders sein, gezogen vom zwei Dnepr. Der "Russenschmiede-Radtour-Konvoi" brachte uns nach Wolkenstein und nach dem Abladen und Aufsatteln sah das Ganze schon mehr nach Radtour aus.

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Los gehts ...
So ging es beim schönsten Spätsommerwetter das man sich vorstellen kann quer durch das schöne Erzgebirge.
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Joschi zeigt Bein                            Über sieben Brücken mußt du fahrn ...
Gegen Mittag erreichten wir das Etappenziel und es hieß erstmal Essen fassen um uns für den Rückweg zu stärken. Einige Sonnenstühle vor dem Restaurant luden dazu ein, die müden Knochen kurz auszuruhen und der Sonnenbräune noch den letzten Schliff zu geben. Leider war zumindest einer der Stühle nicht besonders stabil und überlebte die Begegnung mit dem radtourgestählten Körper unseres Fotografen nicht. Der Klügere gibt nach, heißt es ja bekanntlich. Trotz dieser kleinen Peinlichkeit traten wir danach frisch gestärkt den Rückweg an.
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Entspannung in der warmen Septembersonne .. und ein kaputter Sonnenstuhl.
Auf dem Rückweg enteckten wir dann noch ein Kleinod aus den vergangenen Zeiten des real exisitierenden Sozialismus.
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"Großes Werk gedeiht nur durch Einigkeit"
Schließlich kamen alle, geschaft aber glücklich, wieder in Wolkenstein an und der "Russenschmiede-Radtour-Konvoi" brachte uns wieder nach Hause. Nur ein Hartgesottener ließ es sich nicht nehmen, auch die letzten Kilometer noch mit dem Rad runterzureißen.
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Verladung der Räder nach 36 Kilometern Tour.
Nach diesem rundum gelungenen Tag stand fest, das die Russenschmiede-Radtour in Zukunft jedes Jahr stattfinden wird. Und das, wer hätte es gedacht, ein gestandener Russentreiber auch ohne Dnepr unterm Hintern weit kommen kann. Also .. fast ohne Dnepr.

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